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der tag, an dem ich meine unschuld verlieren sollte, war der letzte in meinem leben. in den nürnberger prozessen verurteilt wegen zahlloser verbrechen gegen die realness erwartete ich in einer kleinen zelle meine hinrichtung.
was verbrechen gegen die realness sind?

wie joachim bublath sagen würde: nun, ich war mit meinem homie günter triple-o.g. rass in der breakdanceabteilung der ss zuständig für helikopterangriffe auf alliierte crews. leider war ich darin gänzlich untalentiert und bekam nicht mehr hin als die handwelle und ein nervöses zucken meiner rechten körperhälfte. günter war da besser – er schien über kein rückgrat zu verfügen – und konnte sich verformen wie ein gummimensch. beim battle of the year 1945 in der normandie dann beging ich den fehler, dass ich in die cypher ging, als einer der allierten b-boys noch tanzte. nicht real. als ich dann auch noch lediglich die handwelle zu bieten hatte, wollten mich die allierten aus dem battle ausbooten. ich musste mich hinter günter verschanzen, um ihrem beschwerdesturm stand zu halten. da unsere oberbefehlshaber, in ihrem gleichzeitigen beef mit teddy r., church-ill und yoyoyoyoyo!sef s. eine null-wackness-linie fuhren, wurden ich in die graffitiabteilung versetzt.

unsere aufgabe war denkbar einfach: züge bomben. unsere pieces sollten von paris bis warschau fahren und angst und schrecken verbreiten. uns winkte 1000jähriger fame. für einen spezialauftrag sollten wir güterzüge, die nach dachau city whaaaaat fuhren, mit seriennummern taggen. ich verwendete hierfür fatcaps. nicht real. ich versuchte auf den abteilungsleiter, pius X zu dem doppel I einzureden, aber er sah mich nur schweigend an. überhaupt ein komischer typ, redete immer über gott und die welt, aber nie über die arbeit.

wieder wurde ich versetzt. diesmal in die rapabteilung. mein chef war go-übilzt, der mit seinen tracks seit jahren die einschaltrekorde auf allen sendern brach. mit einer kameradettin, leni riefenstizzo, sollte ich als „nazi by nature“ stimmungslieder schreiben. schnell gelang uns mit „hitler hit-hitler hit-hitler hooray“ ein relativ erfolgreiches partylied, das vor allem in den großstädten – oder dem, was zu diesem zeitpunkt noch von ihnen übrig war – einschlug wie eine, ähm, faust? faust. einschlug wie eine faust. ja. dann wurde eines tages bekannt, dass ich meine sämtlichen flows bei einem geistig behinderten österreichischen postkartenmaler gebitet hatte. nicht real.

doch bevor ich vor ein militärgericht gestellt werden konnte, verloren unsere oberbefehlshaber jeden einzelnen der drei gestarteten beefse. ich gelangte in kriegsgefangenschaft, wurde wegen verbrechen gegen die realness angeklagt und zum tode verurteilt. als henkersmahlzeit wünschte ich mir ein schnitzel. eine stunde vor meiner hinrichtung wurde es mir vom amerikanischen aufseher durch die gitter in die zelle geschoben. ich nahm das tablett, setzte mich auf die pritsche und stellte es auf meinen schoß. das schnitzel und die kartoffeln, auf deren spitzen jeweils ein krümelchen rosmarin lag, weckten meine fleischeslust. ich war noch jungfräulich. und ein toy. und würde in einer stunde sterben. aus irgendeinem grund war der amerikanische koch zu dumm gewesen, das schnitzel richtig durchzubraten, drang doch aus dessen poren blut. ich begann, die kartoffeln zu kneten. so mussten sich wohl brüste anfühlen. ich legte meinen mittelfinger auf das schnitzel und führte mit ihm kreisende bewegungen aus. das blut trat aus und benetzte ihn. so musste sich wohl eine vagina anfühlen. ich öffnete meine hose, holte mein mickriges, aber erigiertes glied hervor und begann, das schnitzel zu ficken. mhh, ich genoss dieses gefühl von fleisch auf meiner haut und bewegte das schnitzel in meinem schritt auf und ab und auf und ab. als ich gerade voll dabei war, kam der aufseher an meine zelle. „hey, was machst du da?“ – „…fick…schnitzel…“

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