„Es gibt viele Pilze.
Viele von ihnen haben ein Image.
Es gibt den Super-Mario-Pilz, Toad. Der hat das Image, ein netter Begleiter zu sein und wenn Mario ihn frisst, lässt ihn das wachsen. Das geht vermutlich auf irgendeine asiatische Weltsicht zurück, bei der man durch das Konsumieren der Seele eines Freundes seine Größe übernimmt oder sowas. Vielleicht geht das auch in Richtung Potenzmittel und ist eigentlich komplett metaphorisch. Jedenfalls hat dieser Pilz ein Image: Netter Freund. Und scheinbar auch Aphrodisiakum.
Dann gibt es den Fliegenpilz. Der Fliegenpilz ist giftig. Niemand mag den Fliegenpilz. Genauso wie im Sommer niemand Fliegen mag. Passt. Einfaches Image: Arschloch.
Drogenpilze, Shrooms, diese Dinge. LSD für Menschen ohne Abschluss in Chemiewirtschaftswissenschaften. Sorgen dafür, dass du zehn Jahre, nachdem du sie genommen hast, am Steuer deines Wagens, während deine Frau und deine Kindern mit dir sind, einen Flashback hast, der dazu führt, dass ihr alle sterbt. Bauchgefühl: Arschloch-Image, aber zumindest sorgt er für Klassengleichheit, weil er auch Leute treffen kann, die keine Chemieeutiker sind.
Naja.
Und dann ist da der Fußpilz. Niemand redet von ihm. Und wenn dann NIE positiv. Scham. Irgendwie traurig. Können wir das gutheißen? Wollen wir das gutheißen, dass dieser unschuldige Pilz in unserer Mitte lebt und seine Gefühle nie mit Füßen getreten werden? Wir alle sollten ihn in unser Leben aufnehmen!“

„Alter. Du kommst erst in die Sauna, wenn das Ding weg ist. Das sieht aus, als hättest dein großer Zeh einen eigenen Zeh!“

Ich hasse Saunabesitzer.