In diesem wissenschaftlichen Fachartikel werde ich erläutern, was die Hintergründe des Ausspruches „Bros Before Hoes“ sind und ihn zudem durch eine schlüssige, höchsten wissenschaftlichen Ansprüchen gerecht werdende Darlegung falsifizieren.

Der Hintergrund

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Im deutschsprachigen Raum ist ist der Ausspruch „Bros Before Hoes“ durch die TV-Serie „How I Met Your Mother“ bekannt geworden, eine Serie, die den Protagonisten auf seiner Suche nach der Mutter seiner Kinder begleitet. In dieser Serie gibt es einen Frauenverschleißer namens Barney Stinson, gespielt vom Männerverschleißer Neil Patrick Harris, der jegliche Lebenslage mit seinem „Bro Code“ zu erklären weiß, einem Kodex, der festlegt, wie Männer sich während der Balz – nach seiner Definition also immer – zu verhalten haben. Einer der Sätze dieses „Bro Codes“ lautet „Bros Before Hoes“ und soll bedeuten, dass ein Mann in jeglicher Situation seine männlichen Kameraden einer Frau vorziehen soll.

Homosexuelle Welpen

Nun verliert dieser Satz bereits durch seinen Absender, einen homosexuellen Musical-Darsteller, im Grunde jegliche Bedeutung, aber es wäre äußerst unwissenschaftlich, bereits hier aufzuhören. Auch die besonders naheliegende Interpretation, dass ein homosexueller Mann natürlich einen männlichen Kameraden in jeglicher Situation einer Frau vorziehen würde ist äußerst unwissenschaftlich und findet in diesem Artikel keine Beachtung. Abgesehen von diesem Absatz, den sie aber schnell wieder vergessen haben Welpen.

Welpen

Wann es wahr ist

Nun gibt es Situationen abgesehen von Homosexualität, in denen man als Mann seine männlichen Kameraden immer vorzieht. Bei einem Fussballspiel würde er niemals auf die Idee kommen, eine Frau in sein Team zu wählen, nicht einmal Christian Wörns. Selbst beim Angucken von Fussball (Nein, es interessiert niemanden, ob Mehmet Scholl fickbar aussieht. Naja, ein bisschen. Aber die Sache mit der Raumaufteilung und dem kollektiven Verschieben ist dennoch interessanter.) Oder beim Highfiven, wenn ein Tor fällt. Beim Sich-Gegenseitig-Sachen-Zuwerfen. Beim Verlegen von Fliesen, eigentlich bei allen handwerklichen Tätigkeiten außer Selbstbefriedigung und selbst da – siehe den Absatz zuvor. Eine Schlägerei würde er immer lieber mit einem anderen Mann führen. Natürlich gibt es auch hier Ausnahmen, aber die sind selber keine Männer und werden deshalb im Rahmen dieses wissenschaftlichen Fachartikels nicht betrachtet, im wissenschaftlichen Fachartikel „Der kleinpenisige Mann und seine Wege, dies zu kompensieren“ (Klement et al., 2014) wird aber genauer auf sie eingegangen. Bei Videospielen würde ein Mann immer einen Mann als Gegner vorziehen, es sei denn, es handelt sich bei dem Spiel um das Barbie-Schmink-Spiel. Einschlafen? Immer mit einem anderen Mann, denn der wird niemals „Was denkst du gerade?“ fragen. Spaziergänge am Meer sind ebenfalls ein reines Männerding, da diese der perfekte Zeitpunkt sind, über die Motorisierung von Booten fachzusimpeln und flache Steine auf der Wasseroberfläche wettditschen zu lassen. Ein Kurztrip nach Paris ist der perfekte Urlaub, den man mit einem Mann verbringen könnte – beide können mit Schnurrbärten Franzosen verspotten und gegenseitig obszöne Fotos von sich selbst mit Baguette-Broten als Penisverlängerungen schießen. Und Knutschen ist sowieso ein reines Männerding, da sich so niemand über den kratzenden Bart beschwert.

Kurz: Es gibt kaum Fälle, in denen Broes tatsächlich vor Hoes gehen.

MännerWann es nicht wahr ist

Bei der Paarung und allem, was damit zu tun hat.

Kurz: Die Liste von Fällen ist schier endlos.

Paarung

Fazit

Wie in wissenschaftlich exakter Art und Weise dargelegt wurde, überwiegen die Gründe, Hoes Bros vorzuziehen in exorbitantem Maße und deshalb ist diese Redewendung völliger Blödsinn.