(Mit „#ESC“, bzw. #ESC2015, bzw. ESC, ist der Eurovision Song Contest, also der Grand Prix Eurovision de la Chanson gemeint.)

  1. Kanye sitzt in der ersten Reihe, damit bei der Siegerehrung jederzeit die Gefahr besteht, dass er auf die Bühne geht und sich das Mikrofon schnappt.
  2. Frank Farian und Ralph Siegel treten gemeinsam als „FFS“ auf, singen ein Lied namens „For Fuck’s Sake“ und trinken dabei Sake.
  3. Pyrotechnik hin oder her – solang da keiner der Sänger explodiert, bin ich nicht interessiert.
  4. Politische Korrektheit hin oder her – wenn eine Sängerin aus dem Ostblock wie eine Ostblocknutte aussieht, sollte der Kommentator das auch so sagen.
  5. Keine verfickten Erklärungen, was diese verfickten Lieder in ihrer verfickten Heimatsprache bedeuten – solang ich kein Wort verstehe, singen die in meiner Welt alle über nicht einvernehmlichen Sex einer HIV-positiven Ziege mit warmen Apfelkuchen.
  6. Hört auf zu tanzen. Diese Choreographien könnt ihr später noch einstudieren, wenn ihr wie dieser DSDS-Dildo oder die Popstars-Lesbe in Musicals anheuern müsst, um eure Analbleaching-Rechnungen bezahlen zu können.
  7. Hört auf zu tanzen, ich mein das ernst. Niemand wird „Hey, das Lied hat gemacht, dass ich meine Kinder ermordet habe, aber der TANZ! DER TANZ! Für die ruf ich an!“ sagen. Nicht einmal eure Eltern. Wobei ihr es ihnen zuliebe versuchen solltet.
  8. Die einzigen Personen, die glitzernde Kleidung tragen dürfen, sind kleine Dicke, damit ich sie als Discokugel verspotten kann. Sonst keiner. Wir sind weder in den 70ern, noch bin ich Lametta-Großhändler, dessen Laden richtig beschissen läuft und der deshalb unbedingt eine Aufmunterung braucht.
  9. Kürzt die Punktevergabe ab und fasst alle Regionen zusammen – Skandinavien, Südeuropa, Ostblock, DACH, der Rest. Anschließend lasst ihr die Ergebnisse von Nutten aus dem Gastgeberland vorlesen, die von Schleppern aus einer der fünf Regionen rangekarrt wurden, um Musikindustriemanager zu bumsen.
  10. Wenn das keine Option ist, verzichtet bei der Punktevergabe zumindest auf Klischees – nicht alle Homosexuellen sind Tucken, nicht alle Fettsäcke sind lustige Teddybären und es gibt auch drei Rumänen, die keine Räuber sind. Das sind dann zwar immigrierte Letten, aber beim ESC geht es schließlich auch um Völkerverständigung.